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Azubi-Suche mit Happy End

Finck, Krefeld, Matching, Ausbildung

Passgenau in die Ausbildung: Der Finck-Geschäftsführer und IHK-Präsident Elmar te Neues (M.) freut sich, dass ihm im vergangenen Jahr die beiden Azubis David Rix und Antonia Dahners von der IHK-Fachberaterin vermittelt wurden. Foto: IHK

Für Antonia Dahners war schon früh klar, dass sie eine Ausbildung machen will: „Ein Studium wäre viel zu theoretisch für mich gewesen“, sagt die 21-Jährige. Deshalb hat sie sich direkt nach ihrem Fachabitur auf die Suche gemacht und ist in der IHK-Lehrstellenbörse fündig geworden. „Dort bin ich auf das Matching-Angebot der IHK Ausbildungs-GmbH aufmerksam geworden und habe mich bei einer der beiden Fachberaterinnen vorgestellt.“ Die hatte auch sofort die passende Stelle im Angebot.

Denn die J. Finck GmbH & Co. KG, ein mittelständisches Familienunternehmen aus Krefeld, hatte Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze für Groß- und Außenhandelskaufleute zu besetzen und hat deshalb den kostenlosen Vermittlungsservice der IHK in Anspruch genommen. „Das Angebot ist wirklich super und entlastet unsere ohnehin schmal aufgestellte Personalabteilung ungemein“, sagt Geschäftsführer und IHK-Präsident Elmar te Neues. „Und es lohnt sich: Vergangenes Jahr haben wir auf diesem Wege zwei Azubis vermittelt bekommen, in diesem Jahr eine Azubine.“

Passgenau in die Ausbildung

Das Matching-Angebot führt zu einer Win-win-Situation für beide Seiten: Das Unternehmen bekommt Jugendliche vorgestellt, die gut ins Profil passen, weil die Fachberaterin die Bedürfnisse des Unternehmens gut kennt. Jugendliche werden von der Matcherin auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet und erhöhen so ihre Erfolgschancen. Am Ende passen Unternehmen und Azubi gut zusammen. „Ich kann diesen Service nur empfehlen“, sagt te Neues. „Wir sind sehr zufrieden.“

Und auch Antonia Dahners rät jedem Jugendlichen, der auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, sich bei den IHK-Fachberaterinnen vorzustellen. Sie kannte zum Beispiel das Unternehmen Finck vorher nicht, obwohl sie selbst in Krefeld lebt. „Junge Leute haben vor allem kleine und mittelständische Betriebe nicht so auf dem Schirm, und das ist sehr schade“, sagt sie. „Denn ich bin mit meiner Ausbildung hier sehr glücklich: Ich mag die familiäre Atmosphäre, alle haben ein offenes Ohr für mich. Und man kennt quasi jeden Kollegen. Das ist schön.“

Verschiedene Förderprojekte kommen zum Tragen

Dieser kostenlose Service läuft in Krefeld und im Kreis Viersen unter dem Projekt „Starthelfende“. Grundlage ist das Förderprogramm „Starthelfende Ausbildungsmanagement“ des Europäischen Sozialfonds (ESF), der EU und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. In Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss kommt das Projekt „Passgenaue Besetzung“ zum Tragen. Das Programm „Passgenaue Besetzung – Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen, sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Ihre Ansprechpartner:

Mönchengladbach & Rhein-Kreis Neuss:
Michaela Uelkes
Tel: 02161 241-113
E-Mail: uelkes@moenchengladbach.ihk.de

Krefeld & Kreis Viersen
Truc Ly Nguyen
Tel: 02151 635-387
E-Mail: nguyen@krefeld.ihk.de

Weitere Informationen gibt es auf der IHK-Seite „Schule-Wirtschaft“.

Video: Ein Besuch bei der J. Finck GmbH & Co. KG in Krefeld

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